
Der USB-Speicherstick
Der USB-Speicherstick ist Speichermedium, welches in einem kompakten Gehäuse untergebracht ist. Oftmals wird er auch USB Memory Stick genannt, wobei dieser Name von der Firma Sony geschützt ist. Mit einem USB-Speicherstick werden die Daten elektronisch auf einem Flash-Speicher gespeichert. Laut Hersteller können die Daten auf einem solchen Stick bis zu zehn Jahre erhalten bleiben, was aber noch nicht nachgewiesen ist. Theoretisch können die Daten zwar unbegrenzt gelesen werden, die Hersteller dieser Speichermedien garantieren aber lediglich 100.000 Schreibzyklen pro Speicherzelle. Besonders die Speicherzellen sind vom Verschleiß betroffen und werden daher durch die Controller-Elektronik immer wieder auf wechselnde Bereiche gelegt. Dies funktioniert zum Beispiel bei Daten-Zuordnungstabellen. Besonders bei mobilen Anwendungen werden die Schreibzugriffe gleichermaßen optimiert.
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Geschichte des UBS Sticks
Im Jahr 2000 kamen die ersten USB-Speichersticks auf dem Markt und hatten eine Speicherkapazität von 8 Megabyte. Da die Entwicklung immer weiter geht, gibt es in der Zwischenzeit Sticks mit einer Speicherkapazität von bis zu 64 Gigabyte mit 20MB/s Lesegeschwindigkeit und 10 MB/s Schreibgeschwindigkeit. Sogar Modelle die wasserdicht sind, sind mittlerweile auf dem Markt erhältlich. Je länger an den Speichersticks getestet und entwickelt wird, desto kleiner werden sie. Inklusive der Schutzkappe haben Sie meist eine Abmessung von 19,5mm x 15,5mm x 7mm.
Funktion von USB-Sticks
USB-Massenspeicher, die meist in Form von USB-Sticks Verwendung finden, besitzen einen eingebauten Datenspeicher und werden für Wechseldatenträger genutzt. Diese Hardware kommuniziert über den Universal Serial Bus (USB). USB-Massenspeicher haben mittlerweile Disketten, Iomega Zip und auch die DC-RW verdrängt, da sie wesentlich einfacher in der Handhabung sind. Aber auch die sehr hohe Speicherkapazität sowie die Zugriffsgeschwindigkeit haben dazu beigetragen. Das Speichersystem bei USB-Massenspeichern ist fast immer ein Flash-Speicher. Weitere Massenspeicher wären zum Beispiel externe Festplatten, MP3 Player, Diskettenlaufwerke und Digitalkameras, die über einen integrierten Speicher verfügen.
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USB-Schnittstelle: USB-Massenspeicher können an verschiedenen Schnittstellen angeschlossen werden. So zum Beispiel an den USB-1.1-Bus sowie an den um einiges schnelleren USB-2.0-Bus. Auch können Massenspeicher, die USB-2.0-fähig sind an einer USB-2.0-Schnittstelle Daten speichern und auslesen. Theoretisch wäre dies mit einer Übertragungsrate von bis zu 480 Mbit/s (60 Mbyte/s) möglich, in der Praxis sieht das jedoch anders aus. Aufgrund des großen Protokoll-Overheads sind äußerst selten mehr als 30-35 Mbyte/s möglich. Auch wenn der USB-2.0-Bus abwärtskompatibel ist, wird die Übertragungsrate auf 1,5 Mbyte/s (12Mbit/s) reduziert.
Es sollte aber vor allem bedacht werden, dass USB-Geräte keine Verriegelung besitzen. Somit können sie zu jeder Zeit vom PC getrennt werden. Werden gerade Daten auf den Speicher geschrieben und das USB-Gerät wird getrennt, kommt es zu Datenverlusten – und zwar ohne Vorwarnung. Einfach umgehen kann man dies, wenn man dem Betriebssystem mitteilt, dass man das USB-Gerät entfernen möchte. Sobald die Speicherung abgeschlossen ist, kommt die Meldung, dass das Gerät entfernt werden kann. .
Was bedeutet USB? -> Universal Serial Bus (Ein serielles Bussystem zur Verbindung eines Computers mit externen Geräten.)
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